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Coole Klamotten
CD REVIEW

MOONSPELL
Extinct
Napalm Records/Universal

Ay caramba, das Cover von “Extinct" ist ja mal schmerzhaft zum Betrachten - also, wenn man sich die Narben und Wunden lebhaft vorstellt. Ein Omen auf das, was uns musikalisch erwartet? MitnichtenŠ

Ehrlich gesagt ist mir persönlich “Extinct" um einiges zahmer vorgekommen, als beispielsweise noch “Alpha Noir". Das beginnt nur schon beim Opener “Breathe (Until We Are No More)" - das Soundgerüst erinnert mehr an etwas härteren, gothisch angehauchten Metal, der Gesang ebenso. Das geht mit dem folgenden Titeltrack genau so weiter, die ursprüngliche Härte und Ruppigkeit ist ansatzweise noch vorhanden und wird auch gut eingesetzt, aber die, sagen wir, ’weichere' Seite von Moonspell als solches, nicht nur der Gesang, hat eindeutig Vorrang.

Das ist beileibe kein Grund, in bitterschwarze Tränen auszubrechen und den heimischen Balistovorrat in sich reinzufuttern! Es heisst lediglich, dass sich Moonspell als Band verändert haben. Allerdings, und das muss betont werden, sind die Trademarks immer noch vorhanden, beispielsweise Fernandos unverkennbarer Gesang oder die kreischenden Gitarren sowie bestimmte Melodiebögen oder Effekte, die ganz klar Moonspell als solches erkennen lassen.

Gut beobachten lässt sich der Wandel an “Medusalem", welches zuerst stark an die Sisters Of Mercy mit “Temple Of Love" erinnert, dann aber mit exotischer Instrumentierung aufwartet und den Härtegrad nochmals nach oben schraubt.

Gut, und jetzt nochmals im Klartext: Moonspell haben ihren Härtegrad seit der letzten Scheibe ein wenig zurückgefahren, aber dafür mit der Atmosphäre nochmals einen Zacken zugelegt.

Ich persönlich wage zu behaupten, dass “Extinct" eines der eingängigsten Alben der Band ist - somit können gut Hörer einen Fuss in diesem Genre fassen, welche vielleicht bisher nichts mit Dark/Gothic Metal anzufangen wussten und auch eine gewisse Härte durchaus zu schätzen wissen.

Dieses Album mag vielleicht die Gemüter erhitzen und die bisherige Fanbase spalten, aber es zeigt auch: Moonspell sind wandelbar und verstehen es, auch mit weniger Aggression absolut superbe, musikalische Dunkelheit zu erschaffen. Ausprobieren heisst hier demnach die Devise!

Toby S.
Punkte: 9.0 von 10

→ In diese CD reinhören und online bestellen bei CeDe.ch

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