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CD REVIEW

LORDI
Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy)
AFM Records/Musikvertrieb

Interessant das neue Konzept, das sich die finnischen Schockrocker auf die Flagge geschrieben haben. Schaut euch nur mal die aktuellsten Bandfotos an, die strukturell der Länge nach zweigeteilten Kostüme und Masken deuten genau das an, was im Promosheet bezüglich der musikalischen Marschrichtung von Lordi angekündigt wird.

Nach Abschluss der “Scare Force One"-Rundreise wollte sich die Band erneuert und von einer anderen Seite zeigen, dementsprechend weist die neue Scheibe gemäss dem Titel und Untertitel zwei sich klar unterscheidende Hälften auf. Die erste Hälfte (“Theaterror") umfasst typische Lordi-Nummern, catchy, melodisch und dank Hellas wie immer kompetenter Arbeit an den Tasten sehr variantenreich und stimmungsvoll inszeniert.

Eingängige Tracks wie das eröffnende, unmöglich lang betitelte “Let's Go Slaughter He-Man I Wanne Be The Beast-Man In The Masters Of The Universe", das teilweise an Iron Maiden während der “Somewhere in Time / Seventh Son of a Seventh Son"-Phase erinnernde “None For One" oder das gar ganz leicht progressiv angehauchte “Sick Flick" dürften sich bald als Hits im Live-Repertoire der Truppe entwickeln, und dass das ganz schön kranke “Hug You Hardcore" mitsamt dem heftigen Videoclip auf dem Index landen wird, ist wohl vorprogrammiert.

Die zweite Hälfte (“Demonarchy") zeigt hingegen das neue Gesicht der Truppe, das andeutungsweise bereits auf dem Vorgänger “Scare Force One" durchschimmerte. Eingeleitet durch den üblichen vertonten Horror aus Hellas Händen, bollert “Demonarchy" erst mal alles in Grund und Boden, zeigt sich aber zeitgleich recht vielschichtig im Aufbau und sehr modern im Riffing.

In die gleiche Kerbe hauen die restlichen Tracks, wobei es die Truppe gerade noch schafft, vor lauter Freude an anspruchsvollen Arrangements und progressiven Ausflügen knapp am zu aufgeblasenen Songaufbau vorbei zu schrammen. So pendelt sich doch noch eine gesunde Balance aus Eingängigkeit und musikalischem Anspruch ein, wobei das abschliessende “The Night The Monsters Died" am Schluss des Tages dann doch etwas überladen wirkt.

Trotzdem, mit “Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy)" ist der finnischen Gruseltruppe ein sehr guter Wurf gelungen, der die Band nochmal einen guten Schritt weg von der ihr zu Unrecht angelasteten musikalischen Belanglosigkeit führt. Für Vinylfreaks steht das Ding ab dem 16. September übrigens als schwarze oder bunte Doppel-LP in den Regalen der Plattendealer, alle anderen greifen sich die Digipak-CD.

Mirko B.
Punkte: 9.1 von 10

→ In diese CD reinhören und online bestellen bei CeDe.ch

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