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CD REVIEW

GRAVE DIGGER
Return Of The Reaper
Napalm Records/Universal

Die Teutonen-Metaller Grave Digger haben's einfach irgendwie mit Konzeptalben. Die grössten Erfolge feierte der Fünfer mit “Tunes Of War" (Schotten-Geschichte), “Knights Of The Cross" (Templerorden), “Excalibur" (die Geschichte um das sagenumwobene Schwert) und mit der letzten Studio-Scheibe “Clash Of The Gods" (griechische Mythologie).

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass speziell die kurzen, einfachen Lieder die Karriere von Grave Digger mit geprägt haben. “Heavy Metal Breakdown" und “Witch Hunter" sind Beispiele dafür, oder aber auch die Alben “The Reaper" und “Ballads Of A Hangman".

“Return Of The Reaper" präsentiert sich die Truppe um Bandleader Chris Boltendahl wieder viel erdiger, direkter und mit voll-auf-die-Zwölf-Manier, als noch auf den letzten Scheiben. Und das tut der Truppe unheimlich gut. Speziell Gitarrist Axel Ritt (oder eher Axel Riff?) leiert sich unzählige geile Riffs und packende Soli aus den Fingern und überzeugt wie noch selten auf einem Studio-Vorgänger.

Die Rhythmusmaschinerie marschiert unaufhaltsam, angetrieben vom punktgenauen und dennoch mit kleinen Finessen versehenen Schlagzeugspiel von Stefan Arnold und dem seit seligen Running Wild-Tagen bekannten und fesselnden Bassspiel von Jens Becker. Die Nummern sind selten länger als drei Minuten und überzeugen mit einer punkigen und teils von Motörhead geprägten Nuancen.

“The reaper is back, with angels in black" (Textzeile aus dem Opener “Hell Funeral") beschreibt auf einfach und symbolisch Art, wie stark Grave Digger noch immer neue Scheiben in die dunkle Umlaufbahn schiessen. Dabei drücken die Herren nicht nur das Gaspedal durchs Bodenblech, sondern variieren geschickt mit dem Tempo und lassen “Return Of The Reaper" sehr abwechslungsreich erklingen. “Tattooed Rider", “Season Of The Witch" und “Dia De Los Muertos" wechseln sich geschickt mit Abrissbirnen-Tracks ab.

Die herausragendste Nummer bleibt in meinen Augen “Satan's Host", die eigentlich alles beinhaltet, was das Flair der neusten Scheibe von Grave Digger ausmacht.

Chris und seine Mannschaft haben sich einerseits einen riesen Gefallen getan mit diesem Werk, denn es zeigt die Deutschen mit einer neuen, erstarkten Songwriter-Qualität. Andererseits liegt hier aber auch die Krux: die Tracks sind einfach zu gut, um nicht live gespielt zu werden. Wie wollen die Herren dieses Problem auf der kommenden Tour lösen?

Als abschliessender Song fällt die Queen-artige Ballade “Nothing To Believe" auf, die getragen von einem Klavier-Part und der schaurig schönen Stimme von Chris ein sensationelles Album abrundet. Die Bonus-CD beinhaltet ein Akustik-Konzert der Grabschaufler. Interessant zu hören, wie man alte Klassiker in ein solches Gewand verpackt!

Tinu
Punkte: 9.7 von 10

→ In diese CD reinhören und online bestellen bei CeDe.ch

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